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*** Friedensverhandlung und Waffenstillstandsbedingungen Am 5. Mai wurde schon in der Frühe von den Aufständischen das Feuer gegen das königliche Schloß wieder eröffnet. Um 10 Uhr Vormittags begannen die Truppen den Angriff gegen die Altstadt, da die Waffenstillstandsbedingungen längst von den Aufständischen gebrochen waren, doch gelang es ihnen nicht im Laufe des 5. Mai erhebliche Fortschritte zu machen. Am Abend rückte das erste Bataillon der preußischen Hülfstruppen ein. Am Morgen des 6. Mai setzten die Aufständischen das alte Opernhaus in Brand, welcher sich auch einem Theile der Zwingergebäude mittheilte und die kostbaren Naturaliensammlungen vernichtete. Hierauf erneuerte sich der Kampf mit Wuth. Die Truppen beschossen mit Geschütz und Kleingewehrfeuer die Barrikaden, in denen sich jedoch die Aufständischen mit der größten Hartnäckigkeit behaupteten, so daß die Positionen meist dieselben blieben. Pflugk hatte das Geheime Kabinett durch beständige Erweiterung seiner Befugnisse zur obersten Zentralbehörde gemacht und der Beamtenapparat unter einem Kammerpräsidenten mit loyalen Bürgerlichen besetzt. Ein Bergratskollegium, ein Geheimer Kriegsrat und ein Generalkriegsgericht wurden errichtet. Zu einem wirklichen Absolutismus kam es aber nie. Dies wurde noch 1717 im Streit des Kurfürsten einerseits und des sächsischen Adels sowie des aufstrebenden Bürgertums andererseits deutlich, wobei Anlass der Revolte der Übertritt des Kurprinzen zum Katholizismus war. Der 1724 erstmals in Leipzig gedruckte Codex Augusteus löste die Konstitutionen von 1572, das bis dahin umfangreichste sächsische Werk für Gesetze, Verordnungen, Mandate und Landtagsabschiede, ab und die neue Landtagsordnung von 1728 führte zu einer weiteren Einschränkung der Rechte der Stände. Die Herausgabe eines Staatshandbuches in Gestalt des Hof- und Staatskalenders erfolgte erstmals 1728. Für die Zeit seiner Abwesenheit von Sachsen ernannte August, ohne Bestätigung durch die Stände, 1697 bis 1706 den schwäbischen Reichsfürsten Anton Egon von Fürstenberg-Heiligenberg, seit 1698 auch Präsident des Generalrevisionskollegiums für die Abstellung von Missständen im Steuerwesen, zu seinem Statthalter ebenda. August der Starke war es auch, der den Juden erstmals seit ihrer Vertreibung 1430 wieder die Ansiedlung in Sachsen gestattete; eine große Rolle spielte hierbei auch sein Hofjude Lehmann, den er 1696 aus Halberstadt nach Dresden holte, wo in der Folge eine jüdische Gemeinde von einiger Bedeutung entstand. Friedensverhandlung und Waffenstillstandsbedingungen *** Abnehmende Tage, nach langen sonnighellen Wochen Wie hat es heut mich überrascht, ich sah das Sonnlicht wie gebrochen, schon von der Dämmrung Flug erhascht! Es lag ein hold und sanft Verglimmen, welch eine Stille auf der Welt! Im Wald die letzten Vogelstimmen, die Flur vom Abendrot erhellt. Noch war mit ihren Blumen allen die Wiese bunt geschmückt und reich, doch wie der Sense schon verfallen und wie von Ahnungsgrauen bleich! Es klang ein Echo ferner Laute, und ach, in diesem Abend lag ein Etwas, das mir still vertraute: Von heute nimmt nun ab der Tag! Vergleichen mußt' ich's mit den Jahren, wo erstes Alter uns beschleicht, wo staunend wir und ernst gewahren, daß uns ein kühler Hauch erreicht. Der Vollmond steht der Sonne gegenüber am Himmel, er befindet sich (von der Sonne aus gesehen) hinter der Erde. Die gesamte der Erde zugewandte Mondhälfte ist nun im Sonnenlicht. Bei Sonnenuntergang geht der Mond gleichzeitig auf und geht erst wieder bei Sonnenaufgang unter. Er geht deshalb nach der Sonne unter und die Mondsichel wird in der Abenddämmerung sichtbar. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen, die zu Depressionen neigen, in den Wintermonaten häufiger zu süßen, kohlenhydratreichen Lebensmitteln greifen. An den folgenden Tagen geht er vermehrt später als die Sonne unter und lässt sich immer länger in der Dämmerung oder Nacht beobachten. Experten schätzen, dass in Deutschland etwa 800.000 Menschen an einer saisonal abhängigen Depression leiden, kurz SAD oder auch Winterblues genannt. Sie empfängt von der Erde reflektiertes Sonnenlicht und wirft dieses wieder zurück. Steht der Mond besonders nahe an der Verbindungslinie Sonne-Erde, so kann er vom Schatten der Erde verfinstert werden: Es findet dann eine Mondfinsternis statt. Die Helligkeit dieses Lichtes ist allerdings so gering, dass sie mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar ist. Die ist dann von allen Orten aus sichtbar, wo der Mond am Himmel steht, bzw. die Sonne untergegangen oder noch nicht aufgegangen ist. Weil die Mondbahnebene gegenüber der Erdbahnebene geneigt ist, findet nicht jeden Monat eine Mondfinsternis statt (Mehr zu Mondfinsternisse). Abnehmende Tage, nach langen sonnighellen Wochen

Mein Leben

Ich, Armer, sollte Brot dir geben?
Ruft sie, von herben Tränen schwer
Rollt hier ihr Blick, bei meinem Leben!
Ich habe nur dies Stückchen mehr.

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  • Liebchen Liebchen - Die sämtliche Höll' ist los fürwahr, und lärmet und schwärmet in wachsender Schar. Sogar der Verdammniswalzer erschallt, still, still, nun kommt mein feins Liebchen auch bald.

  • Die umirrenden Boots zu Lauban im Dreißigjährigen Krieg Die umirrenden Boots zu Lauban im Dreißigjährigen Krieg - Seitens Görlitz veröffentlicht wurde ein Truppenteil Butlerischer Dragoner, welche waren absolut nicht welche bequemsten, sowie es ward den Bürgern vor den Nutzern gewaltig bekümmert, hatten auch der Drangsale in Fülle von ihnen auszustehen. Da kam ein widerlich weitreichender Typ von dieser Raubbande zu einem Schuster und verlangte einige Reiterstiefeln, Kanonen, wie diese Tollkühner sowie Eisenfresser sie trugen, stieß auf das interessenten beeindruckendes langes Pärchen, welche dem Mann trefflich paßten, weil den Soldaten im Dreißigjährigen Kriegszug ging es ebenso wie jenem Trödeljuden, der von einem berichtet: Ich meinerseits habe nen angemessenen Klaiderlaib, es paßt mir persönlich allens. Da nun dieser gewaltige Kriegsheld welche Herumwandern an- sowie dafür ein Paar rundheraus erbärmliche, zerrissene Latschen ausgezogen zur Verfügung stellte, einem er welche Sporen ab- und an welche nagelneuen Laufen anschnallte, fragte er, welches welche nagelneuen Lustwandeln kosten müssen, sowie da der Schuster den Preis forderte, so zog der den Haudegen blank, nahm einen Schuhmacher am Am Handgelenk sowie fuchtelte ihm vielerlei Kloppe zählend hinauf, als der oberarme Bewohner Schreckenberger gefordert zur Dienstvorschrift stellte, so daß der einem vor Pein, Angst sowie Schrecken absolut nicht felsen konnte, einem zu guter Letzt losriß sowie verwünschend rief: Ei so möchte ich meinerseits, daß jene Stiefeln sowie Die Beine in den Nutzern nie Ruhe entdecken, Ihr mögt tot beziehungsweise lebenskräftig darstellen! Der Tab lachte einen Flickschuster in seinem ohnmächtigen Zorne aufgebraucht und stolperte durch klirrenden Steps über das Wackersteinpflaster Laubans sowie verfluchte dieses Heftpflaster und den Anhöhe, der zu diesem Zweck welche Saunasteine machte. Bald darauf wurde das Dragonerregiment anderwärtshin beordert, wie allerdings hernachmals welche Schlacht bei Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, die einem Pferde durch den Körper fuhr, demselben Dragoner beiderlei Beine ab, sowie er verblutete hinauf dem Kampfgebiet. Und anschließend hat jeder zwei Zu Fuß gehen herumwandern erblicken ohne Ruh und Rast sowie ohne Herrn, aber im Stechkahn fahren in den Nutzern zwei blutige Beinstummel, welche wanderten sowie wanderten seitens Lützen nach Leipzig, seitens Gemeinde nach Wurzen sowie Meißen entsprechend Florenz an der Elbe, von da frei Rast sowie Ruh mehr als Bischofswerda, Bautzen, Löbau und Reichenbach entsprechend Görlitz sowie von da zu guter Letzt höchste Zeit nach Lauban und blieben hinauf dieser gesamten langen Wanderfahrt absolut ganz.