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*** Unsere Englisch-Dozenten Die Englisch-Dozenten unserer Sprachschule in Berlin Mitte sind überwiegend qualifizierte Englisch-Muttersprachler mit Hochschulabschluss und mehrjähriger Lehrerfahrung, z.B. aus den USA, Großbritannien, Kanada und Südafrika. Darüber hinaus beschäftigen wir hochmotivierte, kompetente deutsche Fachkräfte, die ein Studium in der Fachrichtung Anglistik / Amerikanistik oder Lehramt Englisch absolviert haben und sowohl über pädagogisches Geschick und Einfühlungsvermögen als auch umfangreiche Auslandserfahrung verfügen. Bei der Auswahl der Englisch-Lehrkraft können wir die Wünsche der Lernenden berücksichtigen. Ein Teil unserer Lehrkräfte verfügt auch über Spezialkenntnisse auf anderen Fachgebieten, z.B. über einen Hochschulabschluss bzw. ein abgeschlossenes Universitätsstudium auf wirtschaftlichem, technischem, naturwissenschaftlichem oder medizinischem Gebiet. Diese zusätzlichen Spezialkenntnisse können für den fachspezifischen Englischunterricht bzw. das Sprachtraining im Bereich Wirtschaftsenglisch / Geschäftsenglisch / Business English optimal genutzt werden. Unsere Englisch-Dozenten *** Firmenkunden unserer Sprachschule Referenzenliste: Tetra Pak GmbH Wien, Genesis GmbH Dresden, Arcade Engineering GmbH, System Plast GmbH Dohna, TRAIN Transfer und Integration GmbH, Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden, Sandvic Tooling Deutschland GmbH, O-I GLASSPACK GmbH und Co KG, ESMT GmbH, Berlin, MEDA Pharma GmbH und Co KG, Bad Homburg, Plümer Telecom GmbH, Dresden, Hofbäckerei Backwarenproduktion HB KG, Steuerberater Dr. D. Eschler und E. Wetzig, Dresden, Miwoag – Mietwohnungsagentur, Dresden, Sprache und Wirtschaft, Institut für Fremdsprachen GmbH, Swiss Post Solutions GmbH, CONMA-Pharma Engineering GmbH, HERMOS Systems GmbH Dresden, KMS Computer GmbH, Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH und Co. KG Radebeul... Firmenkunden unserer Sprachschule *** Fachsprachliche Englischkurse für Informatiker, Ingenieure und Mediziner Englischkurse, English for IT / information technology, English for engineers and medical doctors / physicians, nurses, medical students etc. Individuelles Bewerbungstraining in der englischen Sprache (English for job interviews). Englisch-Privatunterricht mit Hausbesuch (private English lessons) und individueller Gestaltung, an unserer Sprachschule in Berlin-Mitte oder beim Teilnehmer vor Ort - in ganz Berlin und Umgebung. Touristen-Sprachkurse und Konversationskurse in englischer Sprache (English courses for tourists, English for holidays / travel and English conversation). Englisch-Nachhilfe für Schüler, Auszubildende / Berufsschüler und Studenten. Sprachkurse zur Begabtenförderung in englischer Sprache. Englisch-Prüfungsvorbereitung für Schüler auf Abschlussprüfung, Abitur und Fachabitur. Fachsprachliche Englischkurse für Informatiker, Ingenieure und Mediziner *** Referenzenliste - Gruppenunterricht, Seminaren, Workshops und Einzeltraining: Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden, Sandvic Tooling Deutschland GmbH, Bestseller Retail Deutschland GmbH, Hamburg, Steuerberater Dr. D. Eschler und E. Wetzig, Dresden, Miwoag – Mietwohnungsagentur, Dresden, Sprache und Wirtschaft, Stadtverwaltung Dresden, WOBA Dresden GmbH, Stadtentwässerung Dresden GmbH, delta lloyd, Welthungerhilfe Bonn, Deutsche Private Finanzakademie GmbH und Co. KG Sachsen, PTG gGmbH Augsburg, Flughafen Berlin-Schönefeld, Atmel Holding GmbH, Micro Fucus GmbH Ismaning, Skytron Energy GmbH Berlin, Geriatrische Rehabilitationsklinik Radeburg GmbH, ABX-CRO advanced pharmaceutical services Forschungsgesellschaft GmbH, Institut für Fremdsprachen GmbH, Leipzig, WSB Invest GmbH, PINO Transfer GmbH, PPG Coatings Deutschland GmbH, Bochum, Andritz Fiedler GmbH, Deutsche Bahn AG, AREVA Energietechnik GmbH Frankfurt, Contract Medical International GmbH, AEG Power Solutions GmbH... Referenzenliste - Gruppenunterricht, Seminaren, Workshops und Einzeltraining: *** Gebühren für den individuellen Einzelunterricht in unserem Sprachstudio und Lernstudio in Berlin Mitte 15,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt mindestens 60 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), z.B. 60 Unterrichtseinheiten = 900,00 €; 80 Unterrichtseinheiten = 1.200,00 € und 100 Unterrichtseinheiten = 1.500,00 €. 17,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 40 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 40 Unterrichtseinheiten = 700,00 €. 20,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 20 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 20 Unterrichtseinheiten = 400,00 €. Wenn der Einzelunterricht als Individualkurs für 2 oder mehr Teilnehmer organisiert wird, berechnet unser Sprach- und Lernstudio gegenüber den o.g. Lehrgangsgebühren lediglich einen Zuschlag von 2,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) für jeden weiteren Teilnehmer, so dass die anteiligen Lehrgangsgebühren pro Teilnehmer in diesem Fall erheblich geringer sind als beim Einzelunterricht für eine Person. Gebühren für den individuellen Einzelunterricht in unserem Sprachstudio und Lernstudio in Berlin Mitte *** Am großen Weltgericht - Entdeckung von Madera 23 Aufgeregte Winde blasen, Und der Blitze falbes Licht Flammet durch des Donners Rasen Wie am großen Weltgericht. Und höher und höher in türmenden Bogen Erheben den Rücken die donnernden Wogen. Sonne, Salz, See und die Entdeckung der Blitze. Bekanntlich hat Kolumbus 1492 den ersten Schritt der Entdeckung der Neuen Welt getan. Kolumbus wagte sich als Erster über die mythische Grenze der bewohnten Welt hinaus und machte dabei die umwälzende Entdeckung der noch unbekannten Welt, die «unsere» Welt in eine radikal neue Perspektive brachte. Bevor aber Kolumbus sich auf seine abenteuerliche Reise begab, hat ein anderes Werk aus der Gattung des italienischen romanzo, der erstmals 1483 gedruckte «Morgante» von Luigi Pulci, die Überschreitung der Pforten des Herkules zum dringlichen Postulat gemacht. Es ist wie ein prophetischer Vorgriff auf den Aufbruch des Kolumbus ins westliche Weltmeer, wenn Rinaldo den ihn begleitenden Teufel Astarotte fragt, ob bisher noch niemand gewagt habe, die Säulen des Herkules zu überschreiten, und erfährt, grundlose Angst habe dies bisher verhindert. Seine Vorhersage, es werde nicht mehr lange dauern, bis die ersten Schiffe Kurs auf das Unbekannte nehmen würden, hat sich schon neun Jahre später erfüllt. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches wechselten sich die Herrscher auf der Felseninsel in der Reihenfolge ab. Erst 1826 rückte der deutsche Maler und Schriftsteller August Kopisch mit seiner Entdeckung der "Blauen Grotte" Capri in den Mittelpunkt des damaligen Interesses. Vorerst war es die feine Gesellschaft, Adel oder eben Leute mit Geld, die Capri fortan zum Reiseziel ausmachten oder gar Wohnsitze errichteten. Auch der schwedische Arzt wurde 1887 auf Capri seßhaft und ließ seine Traumvilla direkt am Steilhang des Monte Solaro errichten. Mit seinem Roman und das Buch gelang ein literarischer Welterfolg. Das Buch wurde in fast allen Sprachen der Welt gedruckt und millionenfach verkauft. Am großen Weltgericht - Entdeckung von Madera 23 *** Wort und Lied Und was mit Lenzgewalten durch meine Seele zieht, zu halten und zu gestalten, versagt mir Wort und Lied . . . ... Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Seele, was der Commandierende versprach waren goldene Berge, wenn man ihn mit seiner Mannschaft in die Burg einlassen wollte und drohte im widrigen Falle, keiner Seele Verschonung zu geben. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Daher gab der Tod sein letztes Geheimnis denn auch erst preis, als die Gewöhnung an die Pariser Genüsse, die Erfolge und die befriedigte Eitelkeit ihm den so schwachen Dichter mit Leib und Seele zum Sklaven gemacht hatten. Werden die Gottlosen leibhaftig in den feurigen Pfuhl kommen und mit Leib und Seele vernichtet werden? Wort und Lied

Die Eule einem Schwane gleicht

Die Muse ruft der Sänger von Achilles Grimme
Und heutgen Tags mit lauter Stimme
Zur Wehemutter mancher Dichter, wenn er kreißt,
Doch wie uns die Erfahrung weist,
Bemühet mancher sie von ihrem Wolkensitze
Und stellet sie an seines Werkes Spitze
Und meldet uns mit gräßlichem Geschrei,
Daß sie die Mutter seines Sohnes sei,
Da doch das Kind die göttliche Gestalt der Muse
Und ihre holden Züge so erreicht,
Wie Anadyomene der Meduse,
Die Eule einem Schwane gleicht.

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  • Kein Stern Kein Stern - Nun will kein Stern mehr scheinen. Der Himmel trüb und wolkenschwer, das Haupt so müd, das Auge leer . . . Ich hab verlernt das Weinen! Der Stern ein Übel, dessen poetische Verkörperung man den Teufel nennt, wandte diesem Manne gegenüber, der zur Hälfte eine Frau war, seine fesselndsten Verführungskünste an und verlangte zunächst nur wenig von ihm, während er ihm vieles gab. Herreras großes Argument war jenes ewige Stillschweigen, das Tartuffe Elmira anbietet. Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der Betrügende Todeskandidat zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Am Fahrweg von Schanzendorf zur Josefshöhe mit den Grenzbauden wurde am Gasthaus Zur Eiche ein Schlagbaum errichtet, ebenso bei der Kapelle an der zwischen dem Johannisstein und Jonsberg zum Stern führenden Leipaer Straße. Nach dem Münchner Abkommen erfolgte 1938 die Angliederung an das Deutsche Reich; bis 1945 gehörte Schanzendorf zum Landkreis Deutsch Gabel.

  • Ein Traum ein Kind ein Märchen Ein Traum ein Kind ein Märchen - Ein Traum war über mich gekommen: Mir war, als sei ich noch ein Kind, Und säße still, beim Lämpchenscheine, In Mutters frommem Kämmerleine, Und läse Märchen wunderfeine, Derweilen draußen Nacht und Wind. Kind nimm Platz im Haus, im Märchen, am Fenster des geräumigen Gastzimmers, mit dem Blick nach der Landstraße zu, oder setzt man sich zu längerer Rast an einem Sommerabende unter die jahrhundertalte Fuchslinde draußen im Garten, welche mit ihrem weitausgebreiteten Blätterdache das Gasthaus überschattet, dann nimmt man wahr, daß die Bautzener Straße, welche hier hart vorüberführt, auch heute nicht ganz verkehrsarm ist. Da jagen Kutschen und Landauer vorüber, Lastwagen schleichen träge dahin, Radfahrer und Automobilisten fliegen vorbei, Wanderer ziehen daher, und zum Abend finden sich auch einige Stammgäste aus den nächsten Dörfern auf dem Fuchse ein, um hier nach getanem Tagewerke sich zu erholen, besonders ist das an Sonn- und Festtagen der Fall. Da nimmt man vielfach den Fuchs als Wanderziel. Aber auch im Winter hat der Fuchs bei Schmiedefeld seine Gäste. Selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. Hat man dann seinen Platz neben dem dunklen Kachelofen, mit dem Blicke hinaus auf die Landstraße und hinüber nach dem Waldessaume, dann läßt es sich gemütlich hier sitzen und plaudern oder einsam seinen Gedanken nachhängen. Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. Nun kommt der Fuhrmann, verspottet die Drohung des Sperlings und fährt den Hund todt. In der dritten Erzählung aus Göttingen ist weiter gar kein Eingang, es heißt blos ein Vöglein und ein Hündlein gehen zusammen und kommen auf der Landstraße an eine Fahrgleise, da kann das Hündlein nicht, wie das Vöglein, darüber, und weil gerade ein Fuhrmann mit Weinfässern daher kommt, so bittet ihn das Vöglein, dem Hündlein darüber zu helfen, aber der bekümmert sich nicht darum und fährt das arme Thier todt.

  • Allmächtiger! Allmächtiger! - O nein, ich phantasiere gar nicht, ich weiß recht gut, was ich sage, Tante. Wir haben ihn befreit - ich und Tom. Das wollten wir thun von Anfang an und wir haben's gethan! Und haben's gut gemacht, elegant gemacht, das muß jeder zugeben!" Und damit war er ins richtige Fahrwasser geraten und sie probierte nicht mehr, ihn zu unterbrechen, und ließ ihn schwatzen und schwatzen und saß nur und starrte ihn an und Mund und Augen wurden immer größer und ich ließ dem Unglück seinen Lauf, denn hier war nichts mehr zu machen. "Ja, Tantchen, das war eine Arbeit, da gab's zu thun Nacht für Nacht, Stunde um Stunde, alle die Wochen, während ihr lagt und schlieft. Und wir mußten die Kerzen stehlen, siehst du, und die Leuchter und das Leintuch und das Hemd und dein Kleid und Löffel und Zinnteller und Messer und die Pfanne, den Mühlstein und Mehl und sonst noch eine ganze Menge und du kannst dir gar nicht denken, was wir für Plage hatten mit den Sägen und den Federn und den Inschriften und all dem - und noch viel weniger, was wir für einen Spaß dabei hatten. Und dann waren die onnanimen Briefe zu schreiben und die Särge und Totenköpfe zu malen und das Loch in der Hütte zu graben und die Strickleiter zu machen und in die Pastete zu backen, und dann die Löffel, die wir in deine Schürzentasche steckten, und noch vieles andere mehr. Die Struktur der von einem ausgeprägten Totenkult geprägten etruskischen Religion ist archaisch. Sie trägt Züge einer kosmologischen Prädestination und ist überaus komplex. An die Stelle der alten religiösen Vorstellungen vom Hades traten etwa bei Platon dann philosophische, in denen der Begriff der Tugend (Areté) an Bedeutung gewann und dem Menschen ein selbstbestimmtes Mittel in die Hand gab, solche dunklen Vorstellungen zu überwinden. Kritisch wird die Situation, als die Mehrheit der Männer beschließt, ihr Vergnügen bei den Hetären zu suchen. Sind wir doch den Zauber los, Der altthessalischen Vettel wüsten Geisteszwang, So des Geklimpers vielverworrner Töne Rausch, Das Ohr verwirrend, schlimmer noch den innern Sinn. Es herrsche eben Hades und nicht Eros, meint Agathos und Lysistratas inständige Bitte, den Krieg endlich zu beenden, prallt an ihm ab. Die Orphik wiederum, in deren Zentrum die Lehre vom Schicksal der Toten stand, versuchte durch mystische Zeremonien den Gläubigen ein seliges Leben im Jenseits zu sichern.

  • Dank Gebet streue Lust Dank Gebet streue Lust - Die Freude sei dein Dankgebet; Wohin ihr Hauch dich trage, Wo immer dich ein Bild umsteht Von bleicher Erdenklage, Da lindre, segne, streue Lust Und nimm den Dank an meiner Brust! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Der Sonntag im Sommer wird folgendermaßen verlebt: Früh um sechs Uhr wird aufgestanden und dreiviertel sieben ist Gebet. Darauf schulgartenfrei bis acht. Dann aber ist Repetierstunde, welche das Läuten zur Kirche endigt. Als solcher wurde eine große Schüssel Quark mit Zwiebeln aufgetragen. Suppe, Rindfleisch, Gemüse, Obst Jeder bekommt bei jeder Mahlzeit ein Zwölftel Brot. Dann stellt man sich in den Kreuzgang und zieht in die Kirche, wo der Hebdomodar die Inspektion hat. Darauf ist bis zwölf wieder schulgartenfrei und ebenso nach der Mahlzeit, die aus Suppe, Frikassee, Braten und Salat besteht, bis zur Betstunde, die halb zwei ihren Anfang nimmt. Krebse werden vor allem gedämpft oder in der Suppe gegessen. Bis drei muß man wieder arbeiten, bis vier kann man in den Schulgarten gehen, aber gleich nach der Vesper beginnt der ersehnte Spaziergang bis sechs Uhr. Die Zeit bis sieben Uhr füllt eine Arbeitsstunde aus. Dann schließt der Tag wie gewöhnlich mit Essen, Schulgartenfreizeit und Gebet. Ab einer bestimmten Höhe werden in die Rinde prachtvolle Muster eingeschnitten. Einst fand auch das Maibaumkraxln und der Maitanz statt. Die Burschen holen eine hohe Fichte aus dem Wald und bereiten den Baum für den festlichen Akt, das Maibaumaufstellen, vor. Eine nicht ungefährliche Aufgabe ist das Aufstellen. Bis auf den Wipfel wird vorerst der Stamm entastet und der untere Stammteil völlig abgeschält. Die stärksten Männer des Ortes helfen dabei mit und erwarten auch, dass ihre Bemühungen bestaunt werden. Ganz einfach: in meiner Dusseligkeit habe ich nach den Wartungsarbeiten am Baum die Reffleine des 2ten Reffs beim dritten eingeschäkelt. Von dort oben ist es schnell klariert und ich kann das Segel hissen. Danach das Großsegel hoch. Nun läuft es einwandfrei. Andere Versuche helfen nichts, ich muss rauf in den Mast. Doch nachdem ich das Groß Fall ein geschäkelt habe, schlenkert es sich um die obere Saling bevor ich das Cockpit erreiche. Irrtum erkannt Problem gebannt! Doch irgendwie steht es nicht richtig, müsste auch weiter hoch gehen was ist da los?

  • An demselben Tage, wie Cyrus An demselben Tage, wie Cyrus - Smith, fiel auch eine andere wichtig Persönlichkeit in die Gewalt der Südstaatler, und zwar kein Geringerer als der ehrenwerthe Gedeon Spilett, "Reporter" des "New-York Herald", der beauftragt war, der Entwickelung des Kriegsdramas mit den Heeren des Nordens zu folgen. Auch er hatte alle Schlachten in den vordersten Reihen mit durchgekämpft, den Revolver in der einen, das Skizzenbuch in der anderen Hand, ohne daß sein Bleistift bei dem Kartätschenhagel zitterte. Er ermüdete die Drähte nicht durch unausgesetzte Telegramme, wie Diejenigen, welche nur melden, daß sie Nichts zu berichten haben, sondern jede seiner kurzen, klaren und bestimmten Noten brachte Licht über irgend einen wichtigen Punkt. Nebenher fehlte es ihm nicht an guten Einfällen. Angesichts von 60.000 Arbeitslosen in Sachsen im Frühjahr 1848 und dem Unmut der ländlichen Bevölkerung, die am 5. April das Schloss Waldenburg (Sachsen) in Flammen aufgehen ließ, war das kein leichtes Unterfangen. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche Vorwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Ich spüre wie der Wind an mir vorbeijagt, durch die Lande weht, nie an einem Ort verharrt, niemals stillsteht. Plötzlich bin ich dankbar für den eisigen Wind, der mich vorher noch zittern ließ. Ich denke daran, dass eben dieser Windstoß der mich jetzt erfasst, vor einigen Stunden noch an fernen Orten war, fremde Häuser und Menschen erzittern ließeine unglaubliche Vorstellung. Wie kann etwas Unsichtbares so viel Kraft haben? Ich beobachte, wie der Wind den Staub vom Boden aufwirbelt und ein Stück weiter trägt, wie sich das Gras unter seinem Atem beugt und tanzt, wie sich die Bäume wiegen. Gleichzeitig Leben bringen und zerstören? Das Schiff ist für eine durchschnittliche Wellenhöhe von 2,5 Meter hohen Wellen zugelassen. Die tatsächlich vor Helgoland herrschenden Wetterbedingungen hätte der Kapitän im Hafenbüro der Insel erfahren können. Dies habe laut Auffassung der Experten die Fehleinschätzung des Kapitäns begünstigt.

  • Madana heißt auf deutsch: Petersilie. Madana heißt auf deutsch: Petersilie. - Wie die Alte zu diesem würzigen Namen gekommen war, weiß ich nicht; aber als sie jetzt ganz nahe vor mir stand, duftete sie nicht nur nach Petersilie, sondern es entströmte ihr eine Atmosphäre, welche aus den Gerüchen von Knoblauch, faulen Fischen, toten Ratten, Seifenwasser und verbranntem Hering zusammengesetzt zu sein schien. Hätte mich die Fessel nicht an dem Pferde festgehalten, so wäre ich einige Schritte zurückgewichen. Gekleidet war diese schöne Bewohnerin des Zabthales in einen kurzen Rock, den man bei uns wohl kaum als Scheuerlappen hätte benutzen mögen; der Rand desselben reichte nur wenig bis über die Kniee herab und ließ ein Paar gespenstische Gehwerkzeuge sehen, deren Aussehen vermuten ließ, daß sie bereits seit langen Jahren nicht mehr gewaschen worden seien. Ist alles bereit? erkundigte sich der Mann und stellte eine lange Reihe von kurzen Fragen, die alle mit Ja beantwortet wurden. Jetzt wurde ich losgebunden und mit weit niedergebogenem Haupte in die Hütte geschoben. Es gab doch einige Ritzen in der Mauer, durch welche ein Lichtstrahl einzudringen vermochte, und