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*** Singen alle Vögelein dem angenehmsten Wetter Bei dem angenehmsten Wetter singen alle Vögelein, klatscht der Regen auf die Blätter, sing ich so für mich allein, der wandernde Student. Denn mein Aug kann nichts entdecken, wenn der Blitz auch grausam glüht, was im Wandern könnt erschrecken ein zufriedenes Gemüt. Frei von Mammon will ich schreiten auf dem Feld der Wissenschaft, sinne ernst und nehm zuzeiten einen Mund voll Rebensaft. Bin ich müde vom Studieren, wann der Mond tritt sanft herfür, pfleg ich dann zu musizieren vor der Allerschönsten Tür. Ich ging alle Tage, sooft es nur das Wetter erlaubte, ganze Stunden zwischen den alten und merkwürdigen Ruinen herum und hatte die Nachrichten in der Hand, die ich mir auf der Bibliothek aufgezeichnet hatte, durch deren Hülfe ich alles finden konnte. Aber ich erhielt hier ebendieselbe abschlägige Antwort, ob ich gleich öffentlich sagte, daß ich ein Ketzer sei, der durch Lesung der verbotenen Bücher nicht geärgert werden könnte. Ich verließ desfalls die Minervenbibliothek, weil ich sahe, daß ich davon gar keinen Nutzen haben würde, und begab mich nach der Sapientienbibliothek. Fragt man nach dem Amphitheatro Vespasiani, so erhält man die Antwort, non intendo. Meine Studien wurden dadurch sehr genau eingeschränkt, und es war nichts weiter vor übrig, als daß ich mir die römischen Altertümer und einige neue Beschreibungen von Rom bekannt machte. Es war die Aufsicht über dieselbe einem Weltlichen anvertrauet, daher hoffte ich, meinen Zweck desto eher zu erlangen und nicht einen solchen Widerstand wie bei den Geistlichen anzutreffen. Doch suchte ich beinahe einen ganzen Monat die portam trigeminam der Horatier, bis ich solche endlich auch durch die Anweisung meiner Auszüge entdeckte. Aber es schien mir gar zu unsicher und zu beschwerlich, mich dieser Prüfung zu unterwerfen. Ich suchte denselben mit guten Worten zu besänftigen, aber es war vergebens, ich mußte das Buch wieder weggeben und erhielte die Antwort, daß ich die Erlaubnis von einem andern bitten müßte, welcher solche allein erteilen könnte. Man muß nach dem Celiseo fragen, so zeigt man einem den Schauplatz des Vespasians, und wenn man den alten Tempel aller Götter, das Pantheon, sehen will, so muß man la Rotonda sagen. Wenn man also dieselben finden will, so muß man sich erstlich die neuen Namen bekannt machen, welche ihnen beigelegt worden. Singen alle Vögelein dem angenehmsten Wetter *** Goldne Pracht Wie blinkte durch die Nacht Um deinen Hals gewunden Der goldnen Kette Pracht! Wie flogen uns die Stunden! Durch heller Bäume Glanz Erklang Musik herüber Und ging so eigen ganz In unser Schwärmen über. Was wir uns da entdeckt, Wie viel wir uns vertrauten, Wie viel wir halbversteckt Errieten und durchschauten, dennoch gilt ein Großteil der Toscana als naturbelassenes, nicht bebautes oder beackertes Land. In Italien ist die Stadt San Gimignano in der Toscana bekannt für ihre Geschlechtertürme, in Deutschland sind Geschlechtertürme vor allem in Regensburg anzutreffen. Das Sehnsuchtsland Toscana ist wie kaum eine andere italienische Region eine Kulturlandschaft im doppelten Sinne: eine Fundgrube für Kunstinteressierte, aber auch eine stark von Menschenhand geformte Landschaft. Hier fungieren sie als Wohnturm eines Patriziergeschlechts bzw, als wehrhaftes Repräsentations- und Speicherhaus. Selbst die klassische Toscana-Landschaft, das so stark durch Weinberge und Ölbaumpflanzungen strukturierte Gebiet des Chianti Classico zwischen Florenz und Siena, ist zur Hälfte mit Wald bedeckt. Vor allem in der Toscana finden sich zwischen Livorno und dem Monte Argentario breite, von großen Pinienwäldern geschützte Sandstrände die Orte allerdings bieten eine unerfreuliche Einheitsarchitektur von Hotels, Restaurants, Imbißbuden und Diskotheken. Stadt und Land sind vielleicht nirgendwo so stark ineinander verwoben wie hier. Die sprichwörtliche Toscana-Sehnsucht mag geradeaus der Mischung von städtischer Kultur und lieblicher Landschaft resultieren. Gänzlich »unversehrte« Ufer aber erlebt man auf den Inseln: Elba, Giglio, Ponza, Ventotene. Eine Einschränkung allerdings ist zu machen: Die Meeresufer Mittelitaliens bereiten wenig Freude, sie sind fast ausnahmslos der Ferienindustrie zum Opfer gefallen. Sogar die Metropole Florenz besitzt ihre dörflichen Seiten und das kleine Dorf Montalcino seine städtischen. Etwas besser ist die Lage am Tyrrhenischen Meer, an den Küsten der Toscana und Latiums. Der Geschlechterturm ist eine ursprünglich in Italien entstandene Bauweise, nach der Bürgerfamilien abhängig von ihrem Status unterschiedlich hohe Türme errichteten. Zwischen der französischen Grenze im Westen und der toscanischen im Osten erstreckt sich die Region Ligurien wie ein Regenbogen. Goldne Pracht

Die Entdeckung von Madera 5

Ungerührt von Annens Tränen
Sieht der Vater ihren Schmerz,
Und, um seinem Geiz zu frönen,
Martert er der Tochter Herz.
Um Reichtümer, Hoheit und Macht zu erreichen,
Mag immer die liebende Tochter erbleichen!

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  • Sachsen in Verbindung mit Polen - Reiseland Deutschland Sachsen in Verbindung mit Polen - Reiseland Deutschland - Seit Kurfürst Johann Georg II. entwickelte der sächsische Hof eine Prachtliebe, welche Dresden zu einem Mittelpunkt italienischer und französischer Kunst in Deutschland machte, aber die Finanzen des Staats zerrüttete; der Adel gewöhnte sich an den Genuß der Hofämter, und fremde Abenteurer sammelten sich in Dresden. Sein Sohn Johann Georg III. war kriegerisch, errichtete das erste stehende Heer in Sachsen und nahm an den Kriegen des Kaisers und Reichs gegen die Türken, namentlich am Entsatz von Wien und am Kriege gegen Frankreich hervorragenden Anteil. Nach seinem frühen Tod folgte ihm sein älterer Sohn, Johann Georg IV. dann der jüngere, Friedrich August I. der an Prachtliebe und Verschwendungssucht seinem Großvater glich und daher 1697 die sächsischen Ansprüche an das 1689 erledigte Sachsen-Lauenburg für 1.100.000 Gulden an Braunschweig verkaufte. Um seinen eitlen Wunsch nach einer Königskrone zu befriedigen und in Polen zum König gewählt zu werden, trat er 1697 zur katholischen Kirche über und wandte ungeheure Summen zur Bestechung des polnischen Reichstags auf. Durch den Übertritt des Kurprinzen zum Katholizismus wurde die Albertinische Linie dauernd der römischen Kirche gewonnen, die sofort unter dem Schutz Friedrich Augusts die Propaganda in Sachsen begann. In Dresden wurde katholischer Gottesdienst eingeführt und ein katholischer Ausländer, Fürst von Fürstenberg, zum Statthalter ernannt. Die Stände, welche ihre Sonderrechte und Interessen verfolgend, mit dem Volke keinen Zusammenhang hatten und sich vom Landesherrn die schwersten Eingriffe in ihre Rechte, wie die Einführung der Generalaccise und die Einsetzung des Geheimen Kabinetts, gefallen lassen mußten, wahrten den Bestand der evangelischen Kirche in Sachsen durch Einsetzung des Geheimen Kirchenrats, der das Direktorium in allen Kirchensachen erhielt. Informationen für Reisen und Urlaub, Fluglinien nach Dresden, Angebote für billige Flugreisen, Mietwagen, Geld sparen beim Anmietung von Mietwagen. Hotels - Pensionen - Ferienwohnungen - Billiger übernachten mit den Angeboten unserer Partner. Bessere Angebote für Hotels - Pensionen - Ferienwohnungen. Geschichte von Sachsen und Kursachsen.

  • Armes gebrochenes Herz Armes gebrochenes Herz - Wir versuchten ihn zu trösten, aber er sagte, es wäre nutzlos, denn er sei untröstlich; doch wenn wir ihn anerkennen wollten, so wäre dies für ihn eine kleine Entschädigung. Wir wollten ihm den Gefallen gern thun, wenn er uns nur sagte, wie. Er meinte, wir sollten uns verbeugen, wenn wir ihn anredeten und zwar mit den Worten Ihro Gnaden oder Hoheit oder auch Mylord und er hätte auch nichts dagegen, wenn wir ihn einfach Somerset nannten, denn das wäre eigentlich mehr ein Titel als ein Name; und einer von uns solle ihn bei Tische bedienen und ihm überhaupt kleine Handleistungen verrichten. Gewiß ist es, daß hoch, herrlich, heilig, heilsam ein jeder geistlicher Stand, beinebens aber auch keiner eines Unkrauts befreit: gleichwie kein Haus ohne Winkel, kein Weinfaß ohne Gläger, kein Garten ohne Brennessel, kein Baum ohne wurmstichige Frucht, kein Walzen ohne Wicken, keine Rosen ohne Dörner, kein Markt ohne Dieb, keine Karten ohne Sau, kein Licht ohne Butzen, kein Himmel ohne Wolken, kein Fisch-Teich ohne Kroten, kein Handwerk ohne Stümper, keine Scheuer ohne Stroh, et cetera keine Apotheke ohne Gift, also ist kein Stand ohne Bösen. So muß man auch allhier die Nasen nit rumpfen, daß ich nit bedacht bin desweltlichen Cleri oder Priesterthums, weilen unmöglich scheinet, all dessen Lob in wenige Zeilen einzuschränken, sondern man müßte von seiner Hochheit und Nutzen ganze Bücher verfassen, weilen dero erleuchte Männer fast überwachsen seynd der Zahl der Stern, so Gott dem Abraham in dem gewölbten Himmel gezeigt. Aller dieser heiligen Orden Ruhm und Würdigkeit auf das Papier zu tragen, fiel es meiner ungereimten Feder nit möglich. Jedermann, der in französischer Literatur ein wenig belesen ist, weiss, wie unmittelbar auf eine Epnoche, in welcher kindliche Güte, Wahrhaftigkeit, Unweltlichkeit, blauäugige Unschuld und Herzlichkeit in französischen Büchern regelmässig durch einen Deutschen vertreten wurden, eine andere gefolgt ist, in welcher die besten Schriftsteller, wie Cherbuliez, wie Dumas und viele andere ein Vergnügen daran gefunden haben, die kalte, kluge Grausamkeit, die Falschheit, die herzlose Brutalität, französisch mit deutscher Betonung sprechen zu lassen.