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Die Entdeckung von Madera 27

Und der rohe Schiffer betet,
Von der Todesfurcht gelähmt,
Zu dem Gott, der hilft und rettet,
Der die Ungewitter zähmt.
Da naht sich ein Meerstrom dem sinkenden Schiffe
Und reißt es zerschellt in die grundlose Tiefe.

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  • An demselben Tage, wie Cyrus An demselben Tage, wie Cyrus - Smith, fiel auch eine andere wichtig Persönlichkeit in die Gewalt der Südstaatler, und zwar kein Geringerer als der ehrenwerthe Gedeon Spilett, "Reporter" des "New-York Herald", der beauftragt war, der Entwickelung des Kriegsdramas mit den Heeren des Nordens zu folgen. Auch er hatte alle Schlachten in den vordersten Reihen mit durchgekämpft, den Revolver in der einen, das Skizzenbuch in der anderen Hand, ohne daß sein Bleistift bei dem Kartätschenhagel zitterte. Er ermüdete die Drähte nicht durch unausgesetzte Telegramme, wie Diejenigen, welche nur melden, daß sie Nichts zu berichten haben, sondern jede seiner kurzen, klaren und bestimmten Noten brachte Licht über irgend einen wichtigen Punkt. Nebenher fehlte es ihm nicht an guten Einfällen. Angesichts von 60.000 Arbeitslosen in Sachsen im Frühjahr 1848 und dem Unmut der ländlichen Bevölkerung, die am 5. April das Schloss Waldenburg (Sachsen) in Flammen aufgehen ließ, war das kein leichtes Unterfangen. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche Vorwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Ich spüre wie der Wind an mir vorbeijagt, durch die Lande weht, nie an einem Ort verharrt, niemals stillsteht. Plötzlich bin ich dankbar für den eisigen Wind, der mich vorher noch zittern ließ. Ich denke daran, dass eben dieser Windstoß der mich jetzt erfasst, vor einigen Stunden noch an fernen Orten war, fremde Häuser und Menschen erzittern ließeine unglaubliche Vorstellung. Wie kann etwas Unsichtbares so viel Kraft haben? Ich beobachte, wie der Wind den Staub vom Boden aufwirbelt und ein Stück weiter trägt, wie sich das Gras unter seinem Atem beugt und tanzt, wie sich die Bäume wiegen. Gleichzeitig Leben bringen und zerstören? Das Schiff ist für eine durchschnittliche Wellenhöhe von 2,5 Meter hohen Wellen zugelassen. Die tatsächlich vor Helgoland herrschenden Wetterbedingungen hätte der Kapitän im Hafenbüro der Insel erfahren können. Dies habe laut Auffassung der Experten die Fehleinschätzung des Kapitäns begünstigt.

  • Preußische Provinz Sachsen Preußische Provinz Sachsen - besteht aus den altpreußischen Landen Magdeburg, Altmark, Preußisch Mansfeld, Halberstadt, Quedlinburg, Wernigerode, Hohenstein, Nordhausen, Mühlhausen, Eichsfeld (ohne Lindau, Gieboldehausen u. Duderstadt), Erfurt (ohne Schloßrippach, Atzmannsdorf u. Tonndorf) u. dem Amte Wandersleben; ferner aus den von Schwarzburg eingetauschten Ämtern Heringen, Kelbra u. Bodungen nebst den Gerichten Hainrode u. Allersberg; dem ehemals hannöverschen Amte Klötze u. aus den 1815 vom Königreich Sachsen abgetretenen Landestheilen, außer dem Theile des Meißener Kreises u. der Niederlausitz, welche zu Brandenburg, u. dem Theile der Niederlausitz u. der preußischen Oberlausitz, welche zu Schlesien geschlagen sind, u. außer dem Theile des Neustädter Kreises u. dem Amte Tautenburg des Thüringischen, welche an Weimar, u. dem Amte Ebeleben, welches austauschweise an Sondershausen abgetreten ist. Die preußische Militärverwaltung hatte ebenso versagt wie die Kriegsführung von Generalität und König. Der nach vielem Hin und Her endlich gegründete Generalstab war besetzt mit alten Herren, die sich nicht einigen konnten. Die meisten preußischen Generale waren nachheutigen Maßstäben Rentner. Auch die Mobilisierung verlief zäh und unvollständig. Im Kampf kam immer nur ein Teil der Truppen zum Einsatz, während Reserververbände bis zur bitteren Niederlage in der Hinterhand gehalten wurden. Außerdem war die Logistik höchst mangelhaft: es fehlten Lazarette, das Kartenmaterial war veraltet, und es gab erheblich zu wenig Zugpferde für die Artillerie. So befanden sich die Truppen als Konsequenz der seit Jahren aufgeschobenen Heeresreform in einem miserablen Zustand. Am Rande der Schlachten entgingen König FRIEDRICH WILHELM III. und Königin LUISE nur knapp der französischen Gefangenschaft. NAPOLÉON zog als triumphaler Sieger wenige Tage später in Berlin ein. Die Folgen der Niederlage wurden ein knappes Jahr darauf im Frieden von Tilsit festgeschrieben. Preußen verlor drei Viertel seines Staatsgebietes, musste hohe Kriegsentschädigungen an Frankreich entrichten und sein Heer auf 42 000 Mann reduzieren. Mit der napoléonischen Besatzung begann aber auch die Zeit umfangreicher Reformen, von denen allerdings viele nach dem Wiener Kongress 1815 wieder revidiert oder verwässert wurden. Wie vor vier Tagen der junge Hitzkopf Louis Ferdinand von Preußen bei Saalfeld vergaß auch der alte, erfahrene Heerführer, daß er nicht in vorderster Frontlinie zu stehen, sondern die Schlacht als Ganzes zu leiten hatte. Im Gefechtsbereich des preußischen Grenadierbataillons von Hanstein etwa 500 Meter vor Hassenhausen an der Stelle, an der später ein Gedenkstein gesetzt wurde ist der Herzog von Braunschweig gegen 9 Uhr von einer Kugel getroffen worden, die ihm von der rechten Seite des Kopfes durch die Stirnhöhle zur linken drang und zur sofortigen Erblindung und zeitweisen Bewußtlosigkeit führte. Er stürzte hierbei vom Pferd, sofort sprangen einige preußische Soldaten hinzu und führten den Herzog vom Schlachtfeld in das Dorf Auerstedt, wo man ihn zunächst notdürftig verband. Gedeckt von einem kleinen aufopferungsbereiten Gefolge, in diesem als ortskundiger Führer der Auerstedter Fleischer Adam Krippendorf und der Regimentsarzt Dr. Völker unter Kommando von Karl Wilhelm Ferdinands treuem Adjutanten dem Oberst von Kleist wurde der Herzog in einer abenteuerlichen Flucht vor der französischen Gefangenschaft bewahrt und über Buttstädt, Kölleda, Angerhausen und Blankenburg nach Braunschweig transportiert wo er am 20. Oktober 1806 ankam.