Lausitz-Spreewald

Ausflugsziele und Reisen

Ihr reitet einen Bogen

Man wird euch anhalten. Ihr sagt, daß ihr euch verirrt habt und zu dem Feste nach Scheik Adi kommen wollt. Ihr werdet so die Aufmerksamkeit der […] Mehr lesen

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XIX. Der Rege

Wer kann den Himmel fassen, wer über Wolken gehn? Wer auf der Asgard-Brücke, wie Heimdal, selig stehn? Greift nach dem Friedensbogen, wem doch der […] Mehr lesen

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Wolkenfetzen in dem

Dämmrige Dunkelheit schäft mittels dieser Ortschaft. Es wird mild, knapp heiß, Beginn Dezember. Mächtiges Brausen beginnt ebenso wie liefert eine […] Mehr lesen

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Ausflugsziele in der Lausitz 

Lausitzer Gebirge - Lausitzer Bergland,
im weitern Sinn das ganze östlich von der Elbe im S. bis zur Iser, im N. bis Görlitz und in die Gegend von Meißen reichende Bergland, bestehend aus einer Hochfläche, im N. von 160-230 m, im S. von 300 m Höhe, mit aufgesetzten Ketten und Kuppen; im engern Sinn das südlich von Zittau auf der böhmischen Grenze bis an die Iser sich hinziehende Gebirge, in welchem sich die Phonolithkegel der Lausche (796 m) und des Hochwaldes (744 m) innerhalb des Suche Elbsandsteingebirges (s. d.) erheben. Der höchste Gipfel des Gebirges ist der aussichtsreiche Jeschken (1013 m) in Böhmen, südwestlich bei Reichenberg. Bekannt sind ferner der Gehe zu Oybin (s. d.) bei Zittau und die Sandsteinfelsen von Klein-Skal in Böhmen an der Iser. Der nördliche Teil, zwischen Meißen und Görlitz, bildet eine Granitplatte, umschließt aber neben Diluvialbildungen bei Zittau auch ein Tertiärbecken mit mächtigem Braunkohlenlager und zahlreiche Basaltkegel. Innerhalb dieses Gebiets liegt die zur Heidenzeit berühmt gewesene Berglandschaft zwischen Bischofswerda und Löbau, woselbst auf der südlichen Bergreihe der Falkenberg (606 m), auf der nördlichen der Tschernaberg (558 m) sich erhebt. Auch das Königshainer Gebirge auf der Grenze der Kreise Görlitz und Rothenburg in Schlesien besitzt Erinnerungen an die Heidenzeit (Totenstein). Noch sind erwähnenswert der Kottmar (583 m) mit einer Spreequelle, der Löbauer Berg (446 m), der aus Nephelinfels, und die Landskrone (429 m) bei Görlitz, die aus Basalt besteht. Der äußerste Punkt gegen N. ist der aus Grauwacke gebildete Koschenberg (182 m) bei Senftenberg. Gebirgsvereine zu Zittau, Eibau etc. sind in jüngster Zeit thätig, die Schönheiten des Gebirges dem Touristenverkehr zu öffnen.

Lausitzer Grenzwall, Hügelrücken im südlichen Teil des preuß. Regierungsbezirks Frankfurt, wird von der Spree und Neiße durchbrochen und reicht bis an den Bober. Auf ihm, westlich von der Spree, der Brautberg (176 m) bei Gollmitz und die Ochsenberge (176 m) westlich von Senftenberg, zwischen Spree und Neiße der Spitzberg (183 m) und zwischen Neiße und Bober der Rückenberg (229 m) bei Sorau. An seinen Rändern befinden sich große Braunkohlenlager.

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Ihr reitet einen Bogen an der andern Seite des Wäldchens vorüber.

Man wird euch anhalten. Ihr sagt, daß ihr euch verirrt habt und zu dem Feste nach Scheik Adi kommen wollt. Ihr werdet so die Aufmerksamkeit der Osmanly von uns abund auf euch lenken. Das übrige ist unsere Sache. Geht! Die übrigen ließ ich zwei lange, hintereinanderstehende Reihen bilden, die den Zweck hatten, das Gehölz von drei Seiten zu umfassen. Ich gab ihnen die nötige Anweisung, worauf wir uns zu Boden legten und vorwärts krochen. Natürlich kam ich am schnellsten voran. Ich hatte meinen Baum wohl bereits seit zwei Minuten erreicht, als laute Hufschläge erschallten. Das Feuer brannte noch immer; darum war es mir möglich, die ganze Scene leidlich zu überblicken. Die beiden Offiziere hatten wahrscheinlich während der ganzen Zeit meiner Abwesenheit geraucht und Kaffee getrunken. Scheik Adi ist ein böses Nest! hörte ich den Hauptmann sagen. Ganz bös! antwortete der Lieutenant. Die Leute beten dort den Teufel an! Den Teufel; Allah zerhacke und zerquetsche sie! Das werden wir thun! Ja, wir werden sie zerreißen! […] Mehr lesen >>>


XIX. Der Regenbogen.

Wer kann den Himmel fassen, wer über Wolken gehn? Wer auf der Asgard-Brücke, wie Heimdal, selig stehn? Greift nach dem Friedensbogen, wem doch der Friede fehlt, Dem er sein Selbst entzogen, von Zweifeln bang gequält? - Und Faustus, wie so friedlos, freudlos und ruhelos Ist er, klein an Vergnügen und doch an Ruhm so gross! So arm an Wunscherfüllung und doch an Wünschen reich, So niedrig hier wie Bettler, dort Pharaonen gleich! Noch scholl der Tumult des Wahnsinns unter dem tanzenden Volk, Sterbliche vermischten sich mit Unsterblichen, die Freude verlassen von der Schwester Weisheit schwang den Becher und betäubte die Rasenden, da verfinsterte sich der Himmel, furchtbare Wolken stiegen aus dem empörten Meere, Nacht erschien, und man gewahrte nichts mehr als die ungeheure Flammengestalt des Königs, der im Schmerz des Verlusts, in der Wut der Täuschung, im Sturme der Leidenschaft, im Zorn des ungestillten Verlangens mit den Elementen haderte, Berge erschütterte und Felsen zerschlug, das Meer aus dem Grund aufrüttelte, und endlich mit entsetzlichem Geräusche in seinem Berg verschwand. Aber kaum war er ins Innere gestiegen, als die Flammen seines Atems, seines Herzens die Wohnung anzündeten, als in unbeschreiblichen Strömen von Feuer und Rauch und Asche seine metallischen Abgründe sich entleerten, als eine Feuersäule unter krachenden Donnern in die Lüfte stieg, und das tobende Meer weithin erhellte, als ein Regen von flammender Asche, von zermalmenden Felsen aus dem Rachen des Berges flog, welcher den ebengeborenen Tod in Tausenden von Unglückseligen verbreitete, die dem Menschengeschlecht angehörten. In unübersehbaren purpurnen Fluten strömte der blutige Schweiß des unglücklichen Königs aus dem berstenden Felsen und rann verheerend und zernichtend über die Gärten und Hütten der fliehenden Menschen, bis zum Strande des Meeres, das dem brennenden Element entgegenschäumte, und selbst seine unschuldigen Bewohner versengt ans Land warf. Durch ihn werden die Perser, die mit ihrem Verhalten den Zorn des Allmächtigen hervorgerufen haben, gezüchtigt. […] Mehr lesen >>>


Wolkenfetzen in dem Sturm

Dämmrige Dunkelheit schäft mittels dieser Ortschaft. Es wird mild, knapp heiß, Beginn Dezember. Mächtiges Brausen beginnt ebenso wie liefert eine Winterzeit von einen Felsen. Wie ein besonderer Chor grollt er über die Wohngebäude. Die Bäume biegen und dehnen sich und erhaschen unter seinem Schütteln, alte Äste brechen zu Boden, welches modrig, zu minderwertig sowie schwach ist, zerknickt wie dürres Röhricht. In der Abgrund des Himmels zucken die verlöschenden Sterne unter gerissenen Wolken, die wie Flaum davon geweht werden. Die Gesamtheit was absolut nicht niet- sowie nagelfest ist räumt er auf. Der Mond war hiervon entleert sowie verkriecht sich hinter zusammen gewehten Wolkenteilen. Er hatte bisherig nichts gefrühstückt wie ein paar Schneeflocken, die ihm ins Maul geflogen, und er sah noch geringer ab, wo das kärgste Mittagbrot herwachsen muss. Das Fechten fiel ihm äußerst schwer, ja schien ihm durchweg unmöglich, weil er über dessen dunklen Sonntagskleide, das sein einziges war, den großen weiten dunkelgrauen Radmantel trug, mit dunklem Sammet ausgeschlagen, der dessen Besitzer ein hervorragendes sowie romantisches Erscheinungsbild verlieh, zumal dessen lange Zeit schwarze Haupthaare wie Schnurrbärtchen sorgfältig gehalten wurden ebenso wie er sich blasser, aber regelmäßiger Gesichtsform erfreute. Wie auch die eher kleine Gerda ging ganz ohne Zweifel wie neuen Mutes voran. Schneeflocken wie schneeweiße Mücken Verkehren in Gruppieren quer im Orkan. Die Schneiderin trug in der Tasche nichts als den Fingerhut, den er, in Abwesenheit irgendeiner Münze, tag für Tag unter einen Händen drehte, wenn er der Kälte wegen die Hände in deine Hose drückte, wie auch die Finger schmerzten ihm ordentlich von diesem Wenden wie Reiben. Denn er zur Verfügung stellte wegen des Fallimentes irgendeines Seldwyler Schneidermeisters den Arbeitslohn mit der Profession gleichzeitig verlieren wie umsiedeln sollen. Fein, ich liebte einen Tau, seit ich zu denken vermochten. An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Autobahn nach Goldach, der kleinen Gegend, die nur wenige Std. von Elbflorenz fern ist. […] Mehr lesen >>>


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Umkehr,

Ebensowenig kann ich mich denen anschließen, die den ehemaligen Propst von St. Petri zu einem zweideutigen, mindestens zu einem schwachen Charakter haben stempeln […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Flucht aus dem Wrack, Wächter an der Fähre, Untergang und gesunder Schlaf

Flucht aus dem

Mir ging der Atem aus und ich fiel beinahe um vor Entsetzen. Hier auf dem Wrack allein mit einer solchen Bande wie die da drunten, das war kein Spaß! Jetzt mußten wir […]