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*** Pflegedienst Mitschke Pflegedienst Mitschke - Große Wassergasse 10 Dippoldiswalde 01744 Ambulante Pflege, Kurzzeitpflege, Veanstaltungen für Senioren, Altersgerechtes Wohnen, wie betreutes wohnen, Notrufsystem, Fahrstuhl/Aufzug Tel.: 03504 615777 Fax : 03504 - Qualifiziertes Fachpersonal legt großen Wert auf freundlichen, liebevollen und einfühlsamen Umgang mit Patienten und deren Angehörigen und sind rund um die Uhr erreichbar. Ergänzend zum ambulanten Pflegedienst gibt es eine Kurzzeitpflegestation, in der befristet Patienten aufgenommen werden um pflegende Angehörige zu entlasten oder diese beruhigt in Urlaub fahren können, um Krankenhausaufenthalte zu verkürzen oder zur Krankenhausnachsorge, um eine Heimaufnahme zu vermeiden oder zu überbrücken. Der Aufenthalt der Patienten wird gemütlich, freundlich, liebevoll und kompetent gestaltet. Pflegedienst Mitschke *** Zwölf Uhr mittags trug ein Diener das Essen auf Es bestand ausschließlich aus einem nahrhaften Fleischgericht, wie es sich für den einfachen Stand und die Beschäftigung eines Bauern ziemt; die Schüssel aber hatte vierundzwanzig Fuß im Durchmesser. Die Gesellschaft bestand aus dem Pächter, seiner Frau, drei Kindern und einer alten Großmutter. Als diese sich sämtlich um den Tisch gesetzt hatten, der ungefähr dreißig Fuß hoch war, stellte mich der Pächter in einiger Entfernung von sich selbst darauf. Ich zitterte aus Furcht und hielt mich, aus Besorgnis herabzufallen, so weit wie möglich von dem Rande des Tisches entfernt. Die Frau des Pächters zerschnitt ein kleines Stück Fleisch, zerkrümelte etwas Brot auf einem hölzernen Teller und stellte diesen vor mich hin. Ich machte ihr eine tiefe Verbeugung, zog Messer und Gabel aus der Tasche und begann zu essen, worüber sich alle außerordentlich freuten. Zwölf Uhr mittags trug ein Diener das Essen auf

Die Entdeckung von Madera 21

Fröhlich stoßen sie vom Lande,
Und am fernen Osten lacht
In purpurenem Gewande
Hehr Aurora, neu erwacht. –
Der Leuchtturm am Lande wird nun schon zum Zwerge,
Allmählich verschwinden die heimischen Berge.

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  • Zwischen zwei Nächten und Glück und Tück und Kranz und Dorn durchs reife Korn Zwischen zwei Nächten und Glück und Tück und Kranz und Dorn durchs reife Korn - Der Morgen steigt und glüht und steigt, und frohe Herzen beben; ein Tag, und überschauert schweigt das trunken reiche Leben. Und zwischen Auf- und Niedergang blutwellenheißes Schlagen, ein Hoffen tausend Leben lang, ein Schmerz und ein Entsagen. Und ists nur einen Sonnenblitz, daß uns ein Glück bereitet, nur einen kurzen Sattelsitz, daß Freude uns begleitet: Freiweg durchs Leben! Sprung und Sporn! Es folgten die Gedichte im Jahre 1937 und aktuell, während der Leipziger Buchmesse, kann man sich von dem erstaunlich breiten Angebot an Lyrik-Bänden überzeugen. Dieser Zusammenstellung gehen ältere Editionen voraus, und einzelne Gedichte folgen nach, so dass man von einem Entstehungszeitraum bis 1938 ausgehen kann. Später erklärte seine Aussage ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch sei nicht als Verbot gemeint gewesen und ziele nicht bloß auf Gedichte, sondern Kultur im Generellen, wobei er dem Leiden das Recht auf Ausdruck zubillige. Kunst bleibe nötig als der geschichtliche Sprecher unterdrückter Natur. In seiner Ästhetischen Theorie von 1972 stellt er sich gegen jedes Verbot der Kunst, jedes totalitäre Verdikt und urteilt etwa über Paul Celan, in dessen Werken er ebenso sein Ideal einer Kunst verwirklicht sieht wie bei Samuel Beckett und Franz Kafka. Blau blüht die Sehnsucht nach Glück und Erfüllung. Von den aufgehäuften Schätzen kann er dann nehmen, soviel er nur will, nur darf der Glückliche kein Wort sprechen, sonst geht ihm das winkende Glück wieder verloren. Es werde sein Glück sein. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen.

  • Miliz begann einen donnernden Wirbel Miliz begann einen donnernden Wirbel - Sie haben sich gestern schrecklich betragen! Wollte das Putzleder zur Trommel sagen. Aber die Trommel spannte schnell ihr dickes Fell und begann einen donnernden Wirbel zu schlagen, na - und da blieb dem Putzleder vor Schrecken das Wort im Munde stecken. Schrecken einfach als die Niederlage von Saalfeld am 10. Oktober 1806 und der Tod des bei den preußischen Truppen allseits beliebten Prinzen Louis Ferdinand im preußischen Heerlager bekannt wurde, setzte Unruhe und Schrecken bei den Mannschaften ein. Nach Gneisenau hielt man den Herzog zunehmend für altersbedingt unentschlossen und zudem mit Feldherrnunglück befleckt. Auch kam Graf von Kalckreuths alte Gegnerschaft gegen den Herzog von Braunschweig, in diesen Oktobertagen in wenig erfreuliche Weise zum Durchbruch. Eine Abordnung der verdrossenen Offiziere suchte am Abend des 11. Oktober sogar General von Kalckreuth als dienstältestem Korpskommandeur mit dem Ersuchen auf, beim König wegen der Ablösung des Herzogs vorstellig zu werden! Das war ein in der preußischen Armee unerhörter Vorgang! Kalckreuth, der bisher permanent Kritik an den Maßnahmen Braunschweigs geübt hatte, lehnte aber eine Intervention als aussichtslos ab. Der ohnehin unsichere König hätte zu diesem Zeitpunkt kaum einen Wechsel im Oberbefehl vorgenommen. Der Monarch und sein Feldmarschall ritten vielmehr am Vormittag des 12. Oktober einträchtig ins Lager des Heeres des Fürsten von Hohenlohe-Ingelfingen vor Jena! Ein Schmierendirektor ohne Truppe, ohne Kostüme, ohne Kulissen verspricht den Zuschauern eine Vorstellung voll der rarsten Wunder. Aber nur der werde seine Freude daran haben, der wirklich ganz rassenrein ist. Maurenabkömmlinge, Judenstämmlinge, die sehen nichts. Die Angst unter den Honoratioren ist naturgemäß groß, denn wer schon könnte sich in dem spanischen Schmelztiegel eines reinen Stammbaums erfreuen? Der Direktor führt den biblischen Simson vor, wie er die Säulen des Tempels einreißt, zaubert einen wütigen Ochsen herbei, der alle in Angst und Schrecken versetzt, usw. usf. Und alle geben vor, zu sehen, was nicht zu sehen ist. Zuletzt tritt ein tatsächlicher Offizier auf, der Quartier für seine Soldaten sucht. Die Zuschauer sind ganz ausgelassen vor Rassenglück und treiben ihren Spaß mit ihm, bis die ganze reinblütige Gesellschaft ihre Prügel bezieht.