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*** Land Böhmen - Land Sachsen - Eger - Grenzgebirge - Schmiedeschaenke Die Ursache liegt darin, dass von der fast nur aus Urgesteinen bestehenden mächtigen böhmischen Scholle, die das ganze Land Böhmen samt allen Grenzgebirgen und darüber hinauf auch einen großen Teil des heutigen Landen Sachsen umfasste, an tiefgehenden Spalten der Erdrinde, die in der Richtung des Erzgebirges verliefen und am leichtesten an der Richtung des Egerlaufes zu erkennen sind, sich die nördlichen Teile der Scholle (in Sachsen) von der böhmischen Masse trennten und nun eine derartige Verschiebung der Erdschichten erfolgte, dass sich der nördliche Teil (im heutigen Erzgebirge) im Norden senkte und im Süden hob, so dass hier der Steilrand sich wie eine bedeutende Gebirgsabdachung zeigt, während sich nach Norden das Erzgebirge ganz allmählich gegen das Flachland verliert. Diese große Verwerfungsspalte, an der die zahlreichen warmen Quellen und Mineralbrunnen Nordböhmens hervorgetreten sind, und die durch die Verwerfung verursachte Neigung der Erdschichten nach Norden und Nordosten reicht ostwärts bis zur Elbe. Quelle: Dresden und die Sächsische Schweiz, Land und Leute, Monographien zur Erdkunde - 1903, Prof. Dr. Sophus Ruge Land Böhmen - Land Sachsen - Eger - Grenzgebirge - Schmiedeschaenke *** Hof und Haus, Liebchen, Bübchen, Stübchen Der erste, der fand ein Liebchen, Die Schwieger kauft' Hof und Haus; Der wiegte gar bald ein Bübchen, Und sah aus heimlichem Stübchen Behaglich ins Feld hinaus. Dem zweiten sangen und logen Die tausend Stimmen im Grund, Verlockend' Sirenen, und zogen Ihn in der buhlenden Wogen Farbig klingenden Schlund. Liebchen, es zogen zwei rüstge Gesellen Zum erstenmal von Haus, So jubelnd recht in die hellen, Klingenden, singenden Wellen Des vollen Frühlings hinaus. Die strebten nach hohen Dingen, Die wollten, trotz Lust und Schmerz, Was Rechts in der Welt vollbringen, Und wem sie vorübergingen, Dem lachten Sinnen und Herz. Der erste, der fand ein Liebchen, Die Schwieger kauft Hof und Haus; Der wiegte gar bald ein Bübchen, Und sah aus heimlichem Stübchen Behaglich ins Feld hinaus. Auf Flügeln des Gesanges,Herzliebchen trag ich dich fort,Fort nach den Fluren des Ganges,Dort weiß ich den schönsten Ort. Ach Liebchen, dich ließ ich zurücke, Mein liebes, herziges Kind, Da lauern viel Menschen voll Tücke, Die sind dir so feindlich gesinnt. Es hüpfen herbei und lauschenDie frommen, klugen Gazelln;Und in der Ferne rauschen des heiligen Stromes Welln. Dem zweiten sangen und logen Die tausend Stimmen im Grund, Verlockend Sirenen, und zogen Ihn in der buhlenden Wogen Farbig klingenden Schlund. Es singen und klingen die Wellen Des Frühlings wohl über mir; Und seh ich so kecke Gesellen, Die Tränen im Auge mir schwellen Ach Gott, führ uns liebreich zu dir! Ach Liebchen, dich ließ ich zurücke, Mein liebes, herziges Kind, Da lauern viel Menschen voll Tücke, Die sind dir so feindlich gesinnt. Die Veilchen kichern und kosen,Und schaun nach den Sternen empor; Heimlich erzählen die Rosen Sich duftende Mährchen ins Ohr. Dort liegt ein rothblühender Garten Im stillen Mondenschein; Die Lotosblumen erwarten Ihr trautes Schwesterlein. Und wie er auftaucht vom Schlunde, Da war er müde und alt, Sein Schifflein das lag im Grunde, So still wars rings in die Runde, Und über die Wasser wehts kalt. Ach, wär ich im stillen Hafen! Kalte Winde am Fenster gehn, Schlaf ruhig, mein Liebchen, schlafe, Treu' Liebe wird ewig bestehn! Hof und Haus, Liebchen, Bübchen, Stübchen

Die Entdeckung von Madera 7

Doch der Schmerz weicht bald dem Grimme.
Zu dem Grafen d'Arset spricht
Er mit wuterstickter Stimme,
Zittre, grauer Bösewicht!
Nie soll dir dein schändlicher Anschlag gelingen,
Ich will mir die Hand deiner Tochter erringen.

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  • Arbeit, die er besorgt, doch nicht berechnet habe Arbeit, die er besorgt, doch nicht berechnet habe - Wir stimmten alle darin überein, daß der Herzog ein findiger Kopf sei und das Reisen bei Tage uns jetzt keine Ungelegenheit mehr bringen würde. Wir hofften diese Nacht noch weit genug zu kommen, um aus dem Bereich des Skandals zu sein, den des Herzogs Arbeit in der Druckerei jenes Städtchens verursachen würde - im übrigen konnten wir unbehelligt reisen. Wir blieben versteckt und hielten uns still und wagten uns nicht hinaus bis etwa zehn Uhr; dann glitten wir ziemlich entfernt vom Stadtufer dahin und hißten unsere Laterne erst auf, als das Städtchen schon längst außer Sicht war. Ich habe dem Leser schon berichtet, daß zwei starke Krampen an jeder Seite meiner Schachtel, wo sich keine Fenster befanden, befestigt waren, durch welche der Bediente, der mich zu Pferde trug, einen ledernen Riemen zog, den er alsdann um seinen Leib schnallte. Ich kam auf den Gedanken, die Schachtel sey in's Schlepptau genommen, und werde so durch das Meer gezogen. Als ich mich nun in diesem trostlosen Zustande befand, hörte ich, oder glaubte zu hören, wie etwas an der Seite meiner Schachtel, wo die Krampen befestigt waren, schabte. Er verfasst einen Rapport, der zusammen mit einer beigefügten Zeichnung des Matrosen über den Kampf an das Marinekommando geschickt wird. Sofort wird der Wachoffizier benachrichtigt, der wiederum den Leutnant Frédéric Marie Boyer informiert, den man nur ungern aus seiner Mittagsruhe weckt. Am Nachmittag des 30. Novembers 1861 befindet sich der französische Aviso Alecton in den Gewässern bei den Kanarischen Inseln, um im nahen Teneriffa an Land gehen zu können. Glücklicherweise verschreckt ihn dieses seltsame Wesen im Wasser ebenso wie die Mannschaft und er gibt den Feuerbefehl. In Teneriffa angekommen wendet er sich  sofort an den französischen Konsul und bittet ihn um einen Besuch an Bord, woraufhin dieser über das seltsame Fundstück ebenso staunt wie die Mannschaft. Der Tintenfisch lässt sich das nur ungern gefallen. Allerdings herrscht starker Seegang, und keiner der Schüsse erreicht sein Ziel. Als die Männer dem halbtoten Rest des Tieres nachsetzen wollen, wird das vom Kommandanten strengstens untersagt, denn es jagt Boyer ihm immer noch ausreichenden Respekt ein. Er versucht immer wieder, mit seinem aufgerissenen Papageienschnabel seine Peiniger zu erhaschen und sich von der Leine der Harpunen zu lösen, wobei jedes Mal mehr Stücke aus seinem gallertartigen Fleisch gerissen werden.

  • Virtual BLAUDRUCK - BLAU DRUCK Magazin Virtual BLAUDRUCK - BLAU DRUCK Magazin - Die Technik des Blaudruck bedruckt Leinen- oder Baumwollstoffe mit Modeln um ein blau-weisses Muster zu erzielen. In Österreich gibt es zwei traditionsreiche Betriebe für Blaudruck im Mühlviertel Oberösterreichs und die Blaudruckerei in Steinberg-Dörfl im Burgenland. Das Färbermuseum Gutau, ebenfalls im Mühlviertel widmet sich seit 1982 der Blaudruckkunst, die hier bis 1968 von einer Meisterin ausgeübt worden ist. Da dessen Beschreibung Fragen offenließ, kam das Verfahren in Europa nicht zum Einsatz. Erst 1894 anlässlich von Stofffunden im Grab Bischofs Caesarius von Arles verstand man den von Plinius verfassten Text. In Bayern gibt nur noch einen einzigen Meister-Handwerksbetrieb, die Handdruckerei und Färberei in Ruhmannsfelden, die seit 1640 besteht. Jahrhunderts nach der Gründung einer Kattundruckerei 1678 in Amsterdam von dort aus rasch aus. Es breitete sich Ende des 17. Die älteste noch aktive Blaudruck-Werkstatt Europas befindet sich in Einbeck. Hier wird er für Jacken, Röcke und Schürzen eingesetzt. Besonders kunstvoll gearbeitet sind Schürzen, die auf der Vorder- und Rückseite mit unterschiedlichen Mustern bedruckt sind. Dabei handelt es sich um einen Reservedruck mit sogenannten Modeln, bei dem der Stoff mit einer Schutzmasse bedruckt und mit Indigo gefärbt wird. Blaudruck ist ein Färbeverfahren für Gewebe aus Leinen- oder Baumwolle, bei dem ein weißes Muster auf blauem Grund entsteht. Bestanden im Jahre 1823 allein im Mühlviertel 17 Färbebetriebe, so gibt es, abgesehen von einem weiteren Betrieb im Burgenland, keine Blaudruckereien mehr in Österreich. Blaudruck findet nicht nur bei Tischdecken, Kissenbezügen, Vorhängen, Wandbehang und anderen individuellen dekorativen Zwecken Verwendung, sondern auch bei der Kleidungsmode, so ist er ein wichtiges Element in der sorbischen Tracht. Wenn auch in den letzten Jahrzehnten der traditionelle Blaudruck europaweit fast völlig zu Erliegen kam, sind die Produkte der Familie K. hoch begehrt. Sobald man die Blaudruck-Werkstatt der Familie K. im burgenländischen Steinberg betritt, wähnt man sich in einer vergangenen Zeit. Inzwischen war das Verfahren durch Reisende im Zusammenhang mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie nach Europa gekommen. Bei den ägyptischen Kopten sowie in Indien und Java waren bereits zur Zeit Plinius des Älteren Verfahren zur Textilfärbung mittels Reservetechnik bekannt. Man befindet sich aber nicht in einem Museum, sondern einem Betrieb, der nach wie vor so arbeitet wie vor hundert Jahren.