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*** Effektiver, individueller Englischunterricht bei kompetente Englisch-Muttersprachlern für Privatpersonen und Unternehmen in Berlin, Potsdam und Umgebung Kompetente, hochmotivierte Englisch-Muttersprachler - überwiegend aus den USA, Großbritannien, Kanada und Australien - erteilen individuellen, flexiblen Englischunterricht auf allen Niveaustufen (A1bis C2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) in Form von Englisch-Einzelcoaching, Individualkursen und Firmenseminaren - Englischunterricht für Alltag, Urlaub, Tourismus, Beruf, Bürokommunikation, Geschäftsleben, Schule, Ausbildung, Studium und Prüfungsvorbereitung an privater Sprachschule in Berlin-Mitte oder bei den Teilnehmern vor Ort in Berlin, Potsdam und Umgebung. Darüber hinaus vermittelt unsere Sprachschule in Berlin-Mitte qualifizierte und hochmotivierte Englisch-Muttersprachler für Lehrätigkeiten an privaten und staatlichen allgemeinbildenden bzw. berufsbildenden Schulen und anderen Weiterbildungseinrichtungen in ganz Berlin, Potsdam und Umgebung. Effektiver, individueller Englischunterricht bei kompetente Englisch-Muttersprachlern für Privatpersonen und Unternehmen in Berlin, Potsdam und Umgebung *** Pflegedienst Mitschke Pflegedienst Mitschke - Große Wassergasse 10 Dippoldiswalde 01744 Ambulante Pflege, Kurzzeitpflege, Veanstaltungen für Senioren, Altersgerechtes Wohnen, wie betreutes wohnen, Notrufsystem, Fahrstuhl/Aufzug Tel.: 03504 615777 Fax : 03504 Pflegedienst Mitschke

Die Entdeckung von Madera 29

Bald fließt Wärm in seine Glieder,
Fühlbar klopft das Herz, er hebt
Schon die schweren Augenlider,
Seufzt aus banger Brust. – Er lebt!
Da rafft er sich plötzlich mit wilder Gebärde,
Von Sorgen bestürmt, von der triefenden Erde.

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  • Im Wald war ein lustiges Jagen Im Wald war ein lustiges Jagen - Es zog eine Hochzeit den Berg entlang, Ich hörte die Vögel schlagen, Da blitzten viel Reiter, das Waldhorn klang, Das war ein lustiges Jagen! Und eh ich's gedacht, war alles verhallt, Die Nacht bedecket die Runde, Nur von den Bergen noch rauschet der Wald Und mich schauert im Herzensgrunde. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Hochzeitanzüge und festliche Garderobe für die unfreiwillig zustande gekommene Ehe zwischen Zeph und Chlori endete, nach Ovi, zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Über dem Paar breitet sich ein Lorbeer laurus nobilis aus, eine dem zeitgenössischen Betrachter vertraute Anspielung auf den Namen Lorenzo, ebenso wie man die Orangen damals unschwer als Imprese der Medici lesen konnte. Auf Botticellis Bild beginnen die Orangenbäume, die reichlich Blüten und Früchte tragen, erst nach der Szene der gewaltsamen Eroberung der Nymphe durch Zephyr, Hinweis und Wunsch auf reiche Nachkommenschaft bei dem Hochzeitspaar. Die Grazien, in dieser Interpretation Symbole für weibliche Schönheit und Tugend, weisen auf das von der Braut erwartete tugendhafte Leben hin und Merkur, der die Wolken vertreibt, wacht über das Wohlbefinden des Hauses, das heißt des Hauses Medici. Befremdlich wie die Aventür Tritt's aus den Häusern jäh herfür; Hier trabt der braune Wüstensohn Und dort des Zaren Kind vom Don, Der Kriegerfürst vom Kaukasus, Der Häuptling vom Lorenzofluß; Und was am Nil sich regt und drängt, Auf Asiens Strömen treibt und mengt, Wie durch die Luft gefahren, Ist's hier nun zu gewahren. Dann aus Italiens Myrtenland Kommt uns der Schönheit Volk zur Hand, Der Schnitterinnen brauner Chor, Korallen rot an Hals und Ohr; Hispan'scher Majas üpp'ge Schar, Die dunkle Ros' im schwarzen Haar Von blüh'nden Knaben dargestellt, Die trüglich volle Brust geschwellt; Das drängt sich durch und bleibet steh'n Und wendet sich im Weitergeh'n Mit Scherzen hier und dort mit Schlägen, Wenn sich zu grober Witz will regen. Zuletzt mit Fiedel, Horn und Baß Schnurrt es vertraulich durch die Gaß, Vom Elsaß und vom Schwabenland Die Bauernhochzeit wohlbekannt.

  • Sünder segnen mit Tränen Sünder segnen mit Tränen - Er nimmts und nässet es mit Tränen, Ich Sünder soll dich segnen? – dich? O, rufet er mit leisem Stöhnen, Weib, du bist heiliger als ich! Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872. Sünder Tränen Stöhnen Weib. Daher ist ihm der Senat unleidlich; er zeigt ihm seine Mißachtung, ja, hält ihn in Schrecken, indem er seine eigenen Machtbefugnisse steigert (Domitian ließ sich u. a. selbst dominus et deus nennen) und gab so ein Vorspiel für das sultanische Kaisertum des späteren Diokletian und Konstantin. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Nur einen in Purpur gekleideten, jungen Zwerg mit einem Riesenkopf hatte er ständig um sich, auch wenn er in die Schauspiele ging, und sprach mit ihm über die ernsthaftesten Dinge. Kein Historiker wagt mehr den Griffel zu rühren. Anfangs hatte er sich maßvoll gezeigt, bald aber stand er als ein zweiter Nero da: ein schöner Mensch, dem aber in der Aufwallung leicht das Blut ins Gesicht schoß. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Domitian vermochte das nicht; bedeutenden Männern gegenüber wurde er verlegen; er gehörte zu den eitlen Leuten mit starkem Eigenwillen, die einen Meinungsaustausch mit ebenbürtigen Personen nicht vertragen. Domitian veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das schreckliche Denunziantenwesen. Denn da war ein Hermogenes von Tarsus; den ließ Domitian wegen zu freier Äußerungen in seinem Geschichtswerk hinrichten, und nicht nur ihn, sondern auch alle Schreiber, die das Werk abgeschrieben und vervielfältigt hatten. Dies sei vom Publikum bemerkt und mit Missfallen quittiert worden, da das Stück, bei uns wohlfeil nachgedruckt, in den Händen aller Zuschauer gewesen sei. Wie John anmerkt, war es damals üblich, dass der Zuschauerraum erleuchtet blieb; es könnte daher gemeint sein, dass die Zuschauer sogar während der Vorstellung mitlasen.